Antonow An-2 Rundflug (25 Bilder)
incl. Flugbericht
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Hier ein kleiner Trip-Report:
Als Geburtstagsgeschenk für einen runden Geburtstag (aus Eitelkeit wird das Alter aber nicht genannt)
wurde mir von lieben Freunden unter anderen auch ein 30-minütiger Rundflug mit der Antonow An-2,
dem größten einmotorigen Doppeldecker der Welt, zur meiner Freude geschenkt. Losgehen sollte es
ab Egelsbach, was für mich als Erfahrung einen neuen Flughafen, eine neue Airline (Classic Wings) und
natürlich ein neuer Flugzeugtype beschert (kann man sich nichts für kaufen, ist trotzdem schön!).
Frühzeitig in Egelsbach angekommen war ich von der Größe (oder eher der 'Kleine') des Flughafens
überrascht, ich hatte mir ein kleines Terminal mit 2-3 Check In Schalter vorgestellt, aber in dem
Miniwarteraum war nur ein Schild, das auf den Treffpunkt für meinen Rundflug hingewiesen hat. Nichts
mit Check In Schaltern oder so was (zum Glück hatte keiner Gepäck zum Aufgeben dabei), und da noch etwas Zeit war
probierte ich schon einmal das helle Bier aus Schuhbecks Hausbrauerei, was sehr lecker schmeckte. Dazu
konnten wir auch den Start der Antonow An-2 beobachten (nein, ich hatte vor lauter Bier nicht den Start verpennt,
dies war ein früherer Rundflug), wo man aber bereits vorhersagen konnte, das die Schallmauer
heute mit dieser Maschine nicht durchbrochen wird.
Frühzeitig am Treffpunkt für meinen Flug konnten wir dann sofort Richtung Antonow gehen, die mittlerweile
wieder gelandet war. Es gab genug Gelegenheit sich die Maschine anzuschauen, alles sehr rustikal aber doch
mit einem gewissen Flair, mir hat sie gefallen. Nachdem sich der Pilot artig vorgestellt hatte (LH Cargo Pilot)
durften wir dann einsteigen (es gab keine Sicherheitskontrolle, keine Einweisung oder ähnliches), an Sitzen
gab es drei Reihen mit je 3 Sitzen (1-2) bei freier Platzwahl sowie einen Cockpitplatz für einen Mitreisenden (leider nicht
für mich). Ich wählte einen Einzelsitz in der linken Reihe und schnell ging es mit viel Knall und Rauch
dann auch los, wobei das lauteste die Bremsen waren, mit denen am Boden gesteuert wird.
Das Abheben hat man kaum mitbekommen und sofort ging es über Mörfelden/Walldorf Richtung Rhein Main Airport,
der ausgiebig umkreist und sogar eine Landung simuliert wurde (viel Platz war nicht mehr zwischen der Piste
und unserer Antonow). Nachdem ich dann meinen Arbeitsplatz auch mal von oben sehen konnte ging es Richtung
Frankfurt Innenstadt mit einem tollen Blick auf die Skyline von Frankfurt, dann via Offenbach und zur meiner
Begeistung über den geliebten Bieberer Berg in einer großen Kurve zurück zum Flughafen von Egelsbach.
Auch nach der Landung wurde man nicht gedrängt und konnte sich in Ruhe das Cockpit oder was immer man
sehen wollte anschauen. Nach den großen Strapazen der Reise (Impfungen, Geldwechsel, Jetlag, Flugdauer)
war ich aber auch froh, noch einen Gutschein bei Schuhbecks einlösen zu können und beobachtete auf der Terasse
bei gutem Essen und Trinken noch einige Zeit das Geschehen auf dem Flughafen.
Fazit: Es war ein schönes Erlebnis, was mir viel Spaß bereitet hat!